Tipps aus Omis Zeiten

Wissenswertes über Nutzpflanzen

Blaubeere

Hinter der Bezeichnung Blaubeere versteckt sich die Heidelbeere. Als Wildfrucht ist die saftige Beere in Wäldern und auf der Heide zu finden. Der Heidelbeerstrauch wird nur ca. 50 cm hoch, wobei die dunkelblauen Beeren ab August reif sind. Die Früchte sind schnell verderblich, sie halten sich nur ca. 1 Tag im Kühlschrank und sollten deshalb schnell verarbeitet werden. Besonders gut schmecken sie in Konfitüren, Desserts oder Kompott.

Erdbeeren | Granatapfel | Grünkern | Ingwer | Johannesbeeren | Kastanien | Kürbis | Mais | Mangold | Petersilienwurtzel Radischen | Rhabarber | Rote Beete | Spargel | Zwiebeln

Erbsen

Erbsen gehören zu den ältesten Gemüsepflanzen und sind schon vor über 4000 Jahren in China angebaut worden. Das beliebte Gemüse gehört zu den Hülsenfrüchten und wird frisch oder getrocknet verzehrt. Die drei bekanntesten Sorten sind Markerbsen, Palerbsen und Zuckererbsen. Markerbsen haben ein etwas süßliches Aroma, eine zarte Konsistenz und bleiben beim kochen fest. Hierzulande werden sie überwiegend als Konserve angeboten. Pal- oder Schalerbsen schmecken etwas mehliger und werden bei uns vorwiegend als Tiefkühlkostgemüse verkauft. Beide Sorten sind von einer festen ungenießbaren Schote umgeben, die vor dem Verzehr entfernt werden muss. Zuckererbsenschoten oder Kaiserschoten haben im Gegensatz dazu eine essbare, süße Hülse. Der hohe Zuckergehalt hat den Erbsen ihren Namen gegeben.

Frische Erbsen werden im Sommer (Juni bis August) häufig auf Wochenmärkten angeboten. Die Schoten sollten glatt und grün sein und keine Verfärbung aufweisen. Das Palen von frischen Erbsen ist etwas aufwändig, lohnt sich aber in jedem Fall, denn frische Erbsen sind köstlich. Einfach die Spitze der Schote abbrechen, den Faden an der Nahtstelle entfernen, die Schale entlang der Nahtstelle aufbrechen und die Erbsen herauspalen.

Erdbeeren

Die Power-Frucht schmeckt nicht nur süß, sondern ist auch gesund, da sie viele Vitamine und Mineralstoffe besitzt. Die rote Köstlichkeit gilt einfach als ideales Schlankobst. Es empfiehlt sich, die Erdbeere am besten frisch zu verzehren, natürlich mit Schlagsahne und Zucker, aber auch als Kuchenbelag oder in Dressing macht sich die herrlich schmeckende Frucht besonders gut.

Viele glauben die Erdbeere ist eine Frucht, dieses ist nicht so, denn sie gehört zu der Familie der Nuss. Da die kleinen gelben Punkte die eigentliche Frucht ist und das rote nur der Frucht träger.

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Granatapfel

Der Granatapfel oder Grenadine ist eine Pflanzenart, die heute bei weiter Fassung der Familie der Weiderichgewächsen zugerechnet wird. Die aus zwei Arten bestehende Gattung Punica bildet alleine die Unterfamilie Punicoideae (Horan.). Ihre rote Frucht wird als Obst gegessen. Die Heimat des Granatapfels liegt in West- bis Mittelasien, heute wird er unter anderem im Mittelmeerraum angebaut. Die Bezeichnung des Granatapfels ist in vielen Sprachen auf das lateinische Wort für Kerne oder Körner, bzw. auf deren große Zahl zurückzuführen. Den lateinischen Namen Punica bekam er im Römischen Reich.

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Grünkern

Grünkern wird aus Dinkel hergestellt. Dinkel ist eine alte Kulturform des Weizens, auch wilder Weizen genannt.






Ingwer

Ingwer ist weltweit eines der wichtigsten und meist geschätzten Gewürzen. Mit seinen erfrischenden, zitronenartigen Geruch und seinem scharfen, manchmal etwas beißenden Geschmack wird die Wurzel in der asiatischen Küche sehr häufig eingesetzt. Doch auch bei uns ist der Ingwer mittlerweile Problemlos erhältlich. Frisch ist die Ingwerwurzel von charakteristischem Aussehen: ihr Name bedeutet ursprünglich vermutlich "geweihtragend". Getrocknet wird Ingwer meist in Form eines hellbeigen Pulver gehandelt. In dieser Form weist er jedoch einen etwas anderen Geschmack auf und kann daher den frischen nicht gut ersetzen. Um den frischen und würzigen Geschmack des Ingwers zur Geltung zu bringen, sollte frischer Ingwer roh verwendet werden: dazu wird er gerieben oder fein gehackt und dann den Gerichten ohne langes Kochen beigegeben. Kocht man frischen Ingwer zu lange, steigt seine schärfe. Aber das Aroma geht zurück. Beim Braten weicht die Schärfe zugunsten eines feinen und milden Aromas und Sie erhalten die edle Basis für feinwürzige Saucen.

Besonders in den USA sehr beliebt ist das sogenannte Ginger Ale (Ingwerbier), ein alkoholfreies Erfrischungsgetränk, das aus gesüßten und kohlensäurehaltigen Ingwerextrakten besteht. In England entgegen kennt man das Gingerbread (Ingwerbrot) und sogar Ingwerlikör. Hierzulande wird frischer Ingwer häufig benutzt, um den Desserts zu veredeln. Auch die Verwendung zu Huhn und Fisch ist zu empfehlen, denn sein eiweißspaltendes Enzym lässt Fleisch zarter werden. Und natürlich unterstreicht frischer Ingwer in allen fernöstlichen Gerichten den typisch asiatischen Geschmack.

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Johannesbeeren

Die Johannisbeere wächst an einem dichten Busch, der eine Größe von bis zu 1 m erreichen kann und Äste mit traubenartigen Rispen trägt. Es gibt unterschiedliche Johannisbeersorten. Die bekanntesten sind wohl die roten und die schwarzen. Heimisch ist die rote Johannisbeere Nordeuropa und Asien, angebaut wird sie überwiegend in Deutschland, Polen und Russland. Für den leicht säuerlichen Geschmack sind Zitronensäuren verantwortlich. Beim Kauf von Johannisbeeren sollten sie auf unbeschädigte und gleichmäßig gefärbte Früchte achten. Nach dem Waschen streifen sie die Beeren am besten mit einer Gabel vorsichtig von den Stielen. Die farbenfrohen Beeren schmecken sehr gut pur, aber auch als Zutat in roter Grütze, Dressings, als Kuchenbelag und zur Herstellung von Gelees und Marmeladen werden die kleinen saueren Beeren gerne verwendet. Im Kühlschrank halten sich Johannisbeeren ca. 2 - 3 Tage.

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Kastanien

Botanisch gesehen gehört die Esskastanie zu den Buchengewächsen und hat damit unserer heimischen Rosskastanie bis auf ihren Namen und dem ähnlichen Aussehen nichts gemein. Die Ess- oder Edelkastanie besitzt einen weniger fein ausgeprägten Geschmack als die kräftigeren Maronen. Diese lassen sich auch leichter schälen und werden daher bevorzugt. Am geläufigsten sind uns noch die Heißen Maronen, die an kleinen Ständen angeboten werden. Neu ist jedoch, dass der Verbraucher auch auf eine immer größere Anzahl von Kastanienprodukten zurück greifen kann, wie Kastanienpüree im Glas, Kastanienflocken oder Kastanienmehl. Frische Kastanien werden eingeritzt und in kochendem Wasser ca. 4 Minuten blanchiert, anschließend mit kalten Wasser abgeschreckt, sofort geschält und dann nach Belieben weiterverarbeitet. Mittlerweile werden Kastanien auch schon gegart vakuumverpackt oder in Konserven angeboten.

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Kürbisse

Kürbissorten:
Kürbisse werden sowohl als Grusellaternen zu Halloween als auch zum kochen immer beliebter. Es kommen immer neue Arten auf den Markt, die auf vielfältigste Weise zubereitet werden können.

Winterkürbisse:
Winterkürbisse werden voll ausgereift geerntet und es gibt sie in vielen Formen und Farben. Alle Sorten haben eine harte Schale, die sich nicht zum Verzehr eignet. Verwendet wird das Fruchtfleisch dazu werden Schale, Kerne und grobe Fasern entfernt. Die Kürbiskerne können getrocknet und weiter verarbeitet werden, geröstet und gesalzen sind sie ein beliebter Knabbersnack. Das orangefarbene Fruchtfleisch ist trockener, faseriger und aromatischer als das der Sommerkürbisse. Aufgrund der dicken harten Schale halten sich die Früchte bei trockener und kühler Lagerung einige Monate.

Sommerkürbisse:
Sommerkürbisse sind Kürbisse mit dünnere Schale und weichen Kernen, wie z.B. Zucchini, Partissons oder der Spaghettikürbis. Diese Sorte werden häufig mit Schale verarbeitet. Die feineren Kürbisse sind im Gegensatz zu ihren Verwandten nur kurze Zeit haltbar.

Dank der wachsenden Beliebtheit des Halloween - Festes steht auch bei und der Kürbis immer öfter auf dem Speiseplan. Und das zu Recht, denn seine Vielseitigkeit ist wirklich Beeindruckend: ob süß - sauer eingelegt, geschmort, als Kompott, im Eintopf, als Suppe oder als Kürbisbrot, den Zubereitungsmöglichkeiten sind nur wenige Grenzen gesetzt. Obwohl Kürbisse sehr viel Wasser enthalten, ist auch ihr Nährwert nicht zu verachten: neben einer großen Menge des Farbstoffes Karotin enthält der Kürbis jede Menge Vitamin E, C und Folsäure sowie geringe Mengen Eisen, Kalium und Magnesium. Nicht nur die Sortenvielfalt, auch die unzählichen Farb- und Formkombinationen sind beeindruckend: Muskatkürbis, Hokkaido, Sweet Dumpling, Gelber Zentner oder Buttercup gehören zu den Bekanntesten, die Kürbisfamilie zählt jedoch an die 700 Sorten. Möchte man einen Kürbis zubereiten, ist beim Kauf folgendes zu beachten: der Kürbis sollte hohl klingen, das ist ein Zeichen für Reife. Es muss auch nicht immer der Riesenkürbiss sein, geschmacklich viel intensiver sind die kleineren Exemplare. Beim kauf sollte der Kürbis Frei von braunen Flecken und Druckstellen sein. Außerdem sollte der Stiel noch am Kürbis sein. Das zeigt, dass der Kürbis erst vor kurzen geerntet wurde und verhindert vorzeitiges Austrocknen. Die Schale sollte matt sein. Glänzende Kürbisse sind meist unreif.

Kürbisse können bei uns in der Zeit von September bis Februar gekauft werden. Wird nicht der ganze Kürbis auf einmal verbraucht, lassen sich Stücke Problemlos im Gemüsefach des Kühlschrankes bis zu einer Woche aufbewahren. Am besten wickelt man ihn blasenfrei in Frischhaltefolie. Das Fruchtfleisch kann vielseitig zubereitet werden. Gerieben oder Püriert kann es für Kürbisbrot, Muffins oder Kuchen verwendet werden. Die Zubereitung von Kürbispüree ist kinderleicht einfach Kürbiswürfel in wenig Wasser dünsten, abgießen und pürieren. Darüber hinaus kann Kürbiss zu Suppen, Saucen, als Beilage, süß-sauer eingelegt oder als Marmelade verarbeitet werden. Möchte man den Kürbisgeschmack verfeinern, sind Kräuter wie Dill, Petersilie, Koriander, Thymian, Ingwer und Curry zu verwenden. In süßen Speisen harmonisiert Zimt und Vanille schön mit dem Kürbis.

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Mais

In Mexiko gehört Mais zu den Grundnahrungsmitteln, in Amerika ist es das Getreide Nr. 1, während es bei uns nur eine untergeordnete Rolle spielt. Hierzulande ist der süßliche Gemüsemais besonders beliebt, der größtenteils als Konserve angeboten wird. Die knallgelben Körner enthalten viel Stärke, Fett und hochwertiges Eiweiß. Von der weltweiten Maisernte gehen allerdings nur ca. 30 % in die Lebensmittelproduktion, der Rest wird als Futtermittel verwendet. In Lebensmittelindustrien, wird aus den fettreichen Keimen Speiseöl, aus dem Maismehl Knabberartikel (Chips, Flips etc.) hergestellt. Es gibt verschiedene Maissorten: Aus Hartmais werden Maisflocken, die berühmten Cornflakes, aus Platzmais Popcorn, aus Zucker- bzw. Gemüsemais Maisgrieß und Gemüsekonserven hergestellt.

Frischer Mais ist fast ganzjährig erhältlich, Hauptangebotszeit ist Juli bis November. Gegart oder auf dem Grill geröstet sind die zuckerreichen Körner ein besonderer Genuss.

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Mangold

Das Stängelgemüse ist eine zweijährige Pflanze und mit der Roten Beete verwandt. Mangoldblätter wachsen an langen, fleischigen Stielen und werden bis zu 15 cm breit, erinnern ein wenig an Blattspinat und sind meist hell bis dunkelgrün, glatt oder gekräuselt. Mangold sollte nicht zu lange garen, da er sonst zu viele Nährstoffe verliert und leicht matschig wird. Am besten die Blätter nur 5 - 8 Minuten blanchieren oder 8 - 15 Minuten dämpfen, dabei die Blätter immer als Ganzes blanchieren und anschließend zerkleinern, um den Nährstoffverlust zu minimieren. Die Stiele können auch verzehrt werden, allerdings haben sie eine längere Garzeit als die Blätter.

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Petersilienwurtzeln

Bei der Petersilienwurzel, die auch Wurzelpetersilie genannt wird, handelt es sich um eine spezielle Petersilienart. Anders als die Blattpetersilie bildet die Petersilienwurzel lang schlanke und gedrungene Wurzel aus. Die längliche, spitz zulaufende Petersilienwurzel ist weiß mit brauner Maserung und weißen Fleisch. Mitunter sind jedoch auch Wurzeln mit hellbraunen Fleisch im Handel erhältlich. Die Petersielenwurzel ähnelt stark der Pastinake. Die grünen Blätter der Wurzel sind hingegen der Petersilie ähnlich in Form und Aussehen, jedoch größer. Verwendet werden können sie auf die gleiche Art und Weise. Die aus dem südöstlichen Mittelmeerraum stammende Wurzel besitzt einen würzig herben Geschmack. Sie enthält sehr viel Eiweiß und Vitamin B. Hinzu kommen die Mineralstoffe Kalium, Eisen und Calzium in ziemlich hohen Mengen. Die Petersilienwurzel wird wie ein Möhre gedünstet. Anschließend kann man sie zu einem herzhaften Püree verarbeiten oder wie Sellerie als Suppengemüse mitkochen. Besonders gut schmecken sie in herzhaften Eintopfgerichten. Doch auch Cremesuppen oder Saucen aus der Wurzel schmecken vorzüglich. Die Petersilienwurzel ist ein typisches Wintergemüse, das ab Oktober auf den Märkten angeboten wird. Enthalten ist die Wurzel jedoch auch in Fertigsuppen oder in Würzmischungen.

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Radieschen

Radieschen sind das ganze Jahr erhältlich, wobei man zwischen Treibhaus-, Frühlings-, Sommer- und Herbstradieschen unterscheidet. Die Sommersorten schmecken kräftiger und würziger als die feinen Frühlingssorten. Das scharfe Gemüse wird meist gebündelt mit Laub angeboten, wobei welke Blätter ein Zeichen für nachlassende Frische sind. Sehr große Wurzeln sind häufig etwas schwammig. Zu Haus können Sie Radieschen mit den Blättern nach unten in eine Schüssel mit Wasser legen, so halten sie sich 1 - 2 Tage.

Für den typisch scharfen Geschmack und Geruch sind Senföle, sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe verantwortlich. Radieschen schmecken am besten frisch, sie eignen sich nicht zum Einfrieren und Kochen. Beim Erhitzen verlieren sie ihre rote Farbe und ihr typisches Aroma. Also Radieschen besser pur essen!

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Rhabarber

Der Rhabarber ist botanisch gesehen eigentlich dem Gemüse zuzuordnen, denn er gehört zu derselben Familie wie Sauerampfer und Buchweizen. Er wir bis zu 1 m hoch, essbar sind aber nur die Stiele, die ca. 2-7 cm dick werden, von rot, rosa bis grüner Farbe leuchten und sehr fleischig sind. Geerntet wird er im Frühling, dann schmeckt er am aromatischsten. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Stiele fest und knackig sind. Bei der Zubereitung entfernen Sie zuerst die Blätter und schneiden dann die unteren Enden ab, bevor Sie ihn gründlich unter fließendem Wasser waschen.

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Rote Beete

Erhältlich ist die rote Beete als Konserve, sauer Eingelegtes oder frisch. Auf dem Markt ist sie das ganze Jahr über erhältlich. Um eine gute Qualität beim Kauf zu erhalten, sollte man auf pralle Rüben achten, die keine Schadstellen haben. Knollen aus biologischen Anbau ist der Vorzug zu geben, da sie weniger Nitrat gespeichert haben. Die Vorbereitung der frischen Roten Beete ist etwas mühselig. Vor dem kochen sind sie auf keinen Fall anzuschneiden, da sie sonst ausbluten und ihre rote Farbe verlieren. Stattdessen dreht man lediglich die Blätter ab. Die Stielansätze bleiben an der Rübe. Danach kocht man die Rübe ungeschält bis zu einer Stunde. Anschließend wird sie geschält und weiterverarbeitet. Der Saft lässt sich übrigens ausgezeichnet zum färben von Pasta verwenden. Bei der Aufbewahrung der Roten Beete ist sie in ungekochten Zustand ins Gemüsefach zu legen, dabei möglichst in Papier zu wickeln. Dort hält sie sich bis zu einer Woche. Die bereits gekochten Knollen kommen luftdicht verpackt in den Kühlschrank:

Dann muss sie allerdings schon am nächsten Tag verbrauchen. Rote Beete besitzt einen hohen Nährwert, ist sehr reich an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Damit der Körper die Nährstoffe besser aufnehmen kann, sollte man die Rote Beete zusammen mit Vitamin-C-haltigen Gemüse- und Obstsorten zubereiten.

Sollte es zum Ausbluten der Roten Beete kommen: auf dem Schneidebrett kann der Saft nicht einziehen, wenn es vorher in kaltes Wasser getaucht wurde. Soll das Gericht nicht total rosa aussehen, das gewürfelte Gemüse zuvor in etwas Öl wenden, Flecken an den Händen oder an der Kleidung sofort ausgewaschen werden.

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Spargel

Die aromatischen Spargelstangen haben zwischen Mai und Juli Haupterntezeit. Dann haben die feinen Stangen eine Länge von 15-20 cm erreicht, sind zart und haben kleine feste Köpfe. Spargel wird in 3 Hauptgruppen unterteilt, weißer Spargel (Bleichspargel), grüner und violetter Spargel. Grüne Spargelstangen sind etwas dünner und feiner und daher muss meist nur das untere Drittel geschält werden. Der Geschmack ist würziger und intensiver als der vom weißem Spargel. Violetter Spargel wird vor allem in Frankreich geschätzt.

Beim Spargelkauf spielt die frische eine sehr große Rolle, denn Spargel besteht zu 95 % aus Wasser. Die Spargelenden sollten nicht hohl oder bräunlich verfärbt und ausgetrocknet sein. Beim Spargelschälen kommt es auf das richtige Werkzeug an. Da Spargel eine sehr dünne Schale hat, eignen sich Kartoffelschäler nur bedingt. Sparschäler eignen sich besser, aber am schnellsten und sparsamsten geht es mit einem Spargelschäler. Weißer Spargel wird vom Kopf zu den Enden geschält, die nach dem schälen abgeschnitten werden, da sie holzig schmecken. Spargel hält sich nicht sehr lange. Wickeln Sie ihn in ein feuchtes Küchentuch, so bleibt er im Kühlschrank ca. 3 Tage frisch. Blanchiert und eingefroren hält er ca. 9 Monate.

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Zwiebeln

Die Vielfältigkeit der Zwiebel mit über 100 Arten, Formen, Größen und Schärfegraden ist so bewundernswert wie ihre Zubereitungsmöglichkeiten. Egal ob sie roh, gekocht, geschmort, gebraten, gefüllt oder gedämpft - die Zwiebel fehlt bei fast keinem Gericht.





  • Haushaltszwiebeln sind gelblich - weiß, würzig und scharf. Sie sind in verschiedenen Größen erhältlich, wobei die Schärfe nach Sorte etwas variiert.
  • Rote Zwiebeln sind würzig, aber nicht scharf. Auf Grund ihrer schönen Farbe werden sie gerne für Salate und Dekoration benutzt
  • Frühlingszwiebeln sind milder im Geschmack. Sie werden frisch und nicht getrocknet angeboten. Deswegen werden sie nicht geschält, sondern es wird nur das Wurzelende entfernt. Das Grün kann dabei mitverwendet werden und eignet sich gut zur Dekoration.
  • Schalotten sind meist kleiner als Haushaltszwiebeln, haben einen intensiv würzigen Geschmack und werden oft für feine Saucen verwendet.Gemüsezwiebeln sind große weiße Zwiebeln, mit milden, leicht süßlichen Geschmack.
  • Die großen Zwiebeln eignen sich gut zum Füllen und für den Rohverzehr, z.B. in Salaten.

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