Tipps aus Omis Zeiten

Bohren in Fliesen

Grundsätzlich gilt: Ein Loch in die Fliese, nicht zu nah am Rand, lässt sich besser und genauer bohren als ein Loch in die Fuge, wenn Sie folgende Ratschläge beachten! Je näher Sie am Rand einer Fliese bohren, desto grösser ist die Gefahr, dass die Fliese bricht, insbesondere wenn die Fliese nicht mit Ihrer gesamten Fläche im Mörtel- oder Kleberbett liegt. Klopfen Sie daher an mehreren Stellen z.B. mit dem Griff eines Schraubendrehers leicht auf die Fliesen. Sie können dann hören, ob die Fliese im Bohrbereich hohl liegt oder nicht. Markieren Sie die Stelle, an der Sie bohren wollen. Um genau und sichtbar anzuzeichnen, sollten Sie den Markierungsbereich mit Tesakrepp o.ä. bekleben. Körnen Sie nun den Bohrpunkt mit einem Dorn oder Stahlnagel vorsichtig an.

Achtung: nicht zu kräftig schlagen, sonst platzt die Lasur zu weit ab. Jetzt bohren Sie zunächst durch die Fliese mit einem scharfen(!) Steinbohrer ohne Schlag. Dies kann je nach Härte der Fliese schon einmal etwas länger dauern. Kühlen Sie den Bohrerspitze regelmässig ab (am besten stellen Sie dazu ein Gefäss mit Wasser in die Nähe). Je näher am Rand einer Fliese Sie bohren, desto weniger Druck dürfen Sie ausüben. Erst wenn Sie die Fliese durchbohrt haben, stellen Sie Ihre Bohrmaschine auf Schlagbohren um und Bohren das Loch bis auf die erforderliche Tiefe, d.h. mindestens 5mm tiefer als die Dübellänge. Die Fliese liegt hohl, aber Sie müssen genau an diesem Punkt bohren? Hier hilft nur äusserste Vorsicht, ein absolut scharfer, am besten neuer Bohrer und Glück.

Benutzen Sie einen extra Fliesenbohrer!

Textanfang

Copyright © www.omis-tips.de   info(et)omis-tips.de   ALLE RECHTE VORBEHALTEN / ALL RIGHTS RESERVED