Kümmel

Suppen, Soßen, Gemüse, Sauerkraut, Fleischgerichte, Wurst, Gebäcke, Käsegerichte, Käsebälle, Kräuter- und Brotsuppen.

Im Handel unterscheidet man den gewöhnlichen Kümmel und den römischen oder Kreuzkümmel, auch Mutterkümmel genannt. Als Gewürz verwenden wir Hauptsächlich gewöhnlichen Kümmel. Er besteht aus den getrockneten Spaltfrüchten einer Krautpflanze, die in ganz Europa bis hinauf zur Birkengrenze beheimatet ist. Wir kennen den holländischen, ungarischen, ostfriesischen und thüringischen Kümmel. Seine Verwendung lässt sich schon etwa vor 5000 Jahren an Funden in Phahlbauten aus Stein- und Bronzezeit nachweisen. Die alten Ägypter kannten ihn ebenso wie die Israeliten um 700 v. Chr., und mit den Arabern kam seine Kultur im 8. Jahrhundert nach Chr. Von Marokko nach Spanien, von wo sie sich über den europäischen Kontinent ausbreitete. Der Kümmel ist eine zweijährige Art der Umbelliferen. Die kugeligen Früchte zerfallen beim dreschen in die sichelförmig gebogenen Körner, wie sie im Handel sind. Der Geruch des Kümmels ist angenehm aromatisch, der Geschmack stark gewürzhaft. Er enthält als wirksamen Bestandteil das ätherische Kümmelöl in einer zwischen 2 bis 7 % schwankende Menge. Darauf beruht auch seine von alters her bekannte, anregende, besonders magenstärkende Wirkung. Er wird deshalb als Tee bei Magenverstimmung und vorbeugend zum Würzen von schwerverdaulichen Speisen wie Kraut, neuen Kartoffeln, schwere Brotsorten, aber auch für Gebäcke, sowie verschiedene Gebäcke, sowie verschiedene Wurst- und Käsesorten verwendet. Auch bei Likören Pate, wobei vielfach der römische Kümmel Verwendung findet.

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