Tipps aus Omis Zeiten

Die Gewürze

Die Gewürze und ihre Bedeutung in unsere Ernährung

Die älteste Überlieferung über Gewürze stammen von den Babyloniern aus den 2. Jahrhundert v. Chr. Im Altertum wurden sie vorwiegend als Salböle und in der Heilkunde verwendet. Noch im Mittelalter zählen Gewürze zu den kostbarsten Geschenken, ihr Wert entsprach dem von Gold und Edelsteinen. Mit der Er-schließung der Seewege wurde der Gewürzhandel belebt, die Preise sanken und der Verbrauch stieg stetig an.

Ihre Wertschätzung in weitesten Kreisen der Bevölkerung verdanken die Gewürze zunächst ihre ge-schmacksverbesserden Wirkung. Je ausdrucksloser eine Speise schmeckt, umso stärker ist das Bestreben, durch Gewürze für geschmackliche Abwechslung zu sorgen.

Diese Wirkung auf den Geschmack der Nahrung hat ernährungsphysiologisch große Bedeutung. Erst der durch Duft- und Geschmackstoffe angeregte Genuß regt zur ausreichender Nahrungsaufnahme an. Die all-gemeine Stimmungslage wird durch wohlschmeckende Speisen gehoben.

Neben diesen rein psychischen Wirkungen entfalten die Gewürze aber auch physiologische Funktionen. Untersuchungen haben ergeben, das nach Verwendung von Pfeffer, Piment, Senf, Curry und Ingwer in den Speisen Menge und Zusammensetzung des Speichels, Speichelfluß und Fermentaktivität des Speichels ge-steigert wurde. Dadurch wird die Intensität der Stärkeverdauung im Magen angeregt, Förderung der Ver-dauung Erleichterung und Beschleunigung der Verdauungsarbeit erreicht.

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